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Public Relation
Was sagt das Internet über Ihre Praxis?
Immer wieder werden Ärzte dazu aufgefordert, das Internet stärker zu nutzen, eine eigene Homepage zu entwickeln. Eine neue Forderung lautet, den Patienten mehr Service über die praxiseigene Homepage anzubieten, wie Terminvereinbarung, Rezeptbestellung und vieles mehr. Doch wer kümmert sich darum zu erfassen, wie die Darstellung Ihrer Praxis im World-Wide-Web aussieht?
Zwei wesentliche Aufgaben des Praxismarketings sind Beziehungsmanagement und Verkaufsförderungen. Um beides optimal zu gestalten, muss das Praxisteam wissen, was „draußen“ so über die Praxis geredet wird, welche Informationen kursieren. Deshalb muss alle drei Monate geprüft werden, welche Informationen über Ihre Praxis im Internet zu finden sind. Wie Sie wissen, stehen dazu verschiedene Suchmaschinen zur Verfügung. Sicherlich haben Sie Ihren eigenen Favoriten, mit dem Sie gut zurechtkommen.
Die Suche beginnen Sie, indem Sie den Praxisnamen eingeben und erst einmal ganz allgemein versuchen herauszufinden, was und wer alles unter diesem Namen erscheint. Sie werden erstaunt sein, wie viele Anbieter Ihre Praxisangaben veröffentlichen. Prüfen Sie diese Angaben und versuchen Sie, Fehler und schlechte Darstellungen zu verbessern.
Im zweiten Schritt suchen Sie nach Patientenportalen. Hier ist zu unterscheiden zwischen den Seiten, die Menschen die regionale oder fachspezifische Arztwahl erleichtern wollen und denen, die auch einen Erfahrungsaustausch über Ärzte und Behandlungsarten zulassen. Ein professioneller Anbieter eines solchen Beurteilungsportals ist zum Beispiel www.TopMedic.de. Hier können Patienten ihre Meinung über eine Praxis veröffentlichen. Was bislang nur per Mundpropaganda oder punktuell in Hitlisten von Zeitungen oder Zeitschriften möglich war, gibt es damit jetzt auch elektronisch.
Die professionelle Praxismanagerin achtet natürlich darauf, dass die Darstellung der Praxis und des Praxisteams positiv ist. Deshalb wird bei jeder Suche eine Liste der Seiten angelegt, die für besonders wichtig erachtet werden. Diese müssen ab sofort „bedient“ und gepflegt werden. Das bedeutet nichts anderes, als aktiv Einfluss darauf zu nehmen, dort positiv dargestellt zu werden.
Ihre Rechercheergebnisse sollten Sie den Kolleginnen im Forum mitteilen. Ein Erfahrungsaustausch hilft sicherlich allen PGMs weiter.
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Wissen Sie, was die Patienten über Ihre Praxis denken?
Jede von uns hat es schon einmal erfahren: Warten wir in einem Restaurant sehr hungrig auf das Essen, dauert es eine Ewigkeit. Ganz anders dagegen fühlt sich die gleiche Zeitspanne an, wenn noch kein Hungergefühl besteht. Den Patienten in der Praxis wird das nicht anders gehen. Haben Sie sich schon einmal in die Situation von Patienten hineinversetzt? Ein solcher Perspektivenwechsel kann Wunder bewirken.
Patienten müssen sich wohl fühlen.
Folgendes Gespräch hat es wirklich in einer Arztpraxis gegeben:
Patientin: „Hier ist es aber sehr kalt.“
Medizinische Fachangestellte: „Das meinen Sie vielleicht. Sie arbeiten ja auch nicht, wie wir. Mir ist zu warm!“
Diese Patientin ist nie wieder zu dieser Ärztin gegangen. Und das ist auch nachvollziehbar. Kein Patient darf frieren, erst recht nicht, wenn er sich für Untersuchungen ausziehen muss. Vielmehr ist es Aufgabe des Praxisteams, für eine angemessene Raumtemperatur für die Patienten zu sorgen. Schade, dass diese MFA nicht zugehört hat, denn Patientenbeschwerden geben gute Hinweise darauf, was in der Praxis verbessert werden kann. Dies sollte durch das Praxisteam aktiv unterstützt werden.




